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Der Börsenspekulant: Ihr Börsennewsletter

Erleben Sie die Börsen aus der Sichtweise eines professionellen Traders

Der TradeCentre Newsletter war 1998 einer der ersten Internet-Börsenbriefe und feierte große Erfolge. In den letzten Jahren haben mich viele Leser gebeten meine Gedanken zum Börsengeschehen in ähnlicher Form wieder zu veröffentlichen. Jetzt endlich erlaubt mir die Zeit wieder einen solchen wöchentlichen Börsen-Newsletter regelmäßig zu schreiben, um Sie an meiner Sichtweise der Dinge teilhaben zu lassen. Ich verknüpfe wirtschaftliche Hintergründe mit praktischen Trading-Ansätzen. So macht die Börse Spass und Sie verstehen die Kräfte, die die Märkte bewegen.

Viele Grüße Ihr Simon Betschinger

Artikel vom 13. April 2009

Die Verwirrung der Verwirrungen und warum Autoaktien vor einer Hausse stehen!

Liebe Leser,

das älteste Buch über die Börse wurde 1688 in Amsterdam veröffentlicht. Es wurde auf spanisch verfasst und hat den Titel "Confusion de Confusions". Der deutsche Titel lautet "Die Verwirrung der Verwirrungen!" Letzte Woche wurde mir dieses Buch empfohlen. Allein schon der Titel hat etwas so vielsagendes. Ich würde fast behaupten es ist die beste Beschreibung der Börse mit vier Worten. Denn genau das tut die Börse. Sie verwirrt ihre Akteure und sprengt regelmäßig jede menschliche Vorstellungskraft.

Ein kleines Rad im verwirrenden, großen Börsenkarussell sind die Bankanalysten. Genauer, die Bankanalysten und ihr Publikum. Das ist ein Thema, über das ich mich wild ereifern kann. 90% aller Bankanalysten sind Kurszielanpasser. Sie passen die fairen Werte der Aktien der Kursentwicklung an und denken sich plausibel klingende Geschichten dazu aus. Das ganze wird dann noch mit Vodoo-Mathematik garniert und auf der nächsten Investorenkonferenz werden sie den verantwortlichen Analysten mit stolz geschwellter Brust entlang schreiten sehen.

Das allein würde mich nicht stören. Nervig wird es nur wenn sich das Börsenpublikum vor diesen Analysen tief und ehrfurchtsvoll verneigt. Ganz oft erreichen mich Emails mit folgenden Aufbau: "Herr Betschinger, Sie müssen vorsichtig sein mit Praktiker. Die UniCredit errechnet einen fairen Wert von 3,50€." In der Tat, es stimmt, Uni Credit sprach vor zwei Wochen eine Verkaufsempfehlung für die Aktie von Praktiker aus mit dem Kursziel 3,50€. Die Begründung war sehr einleuchtend. Praktiker dürfte unter der deutlichen Schwäche der osteuropäischen Währungen und dem ungünstigen Wetter gelitten haben. Nicht nur Analyst, sonder auch noch Meteorologe, oder wie? Soll ich meine Praktiker jetzt voller Panik verkaufen?

Ich habe mal etwas im Archiv von Aktiencheck geblättert und nachgeschaut was UniCredit im Oktober 2007 zu Praktiker geschrieben hatte. Damals vergaben die Analysten ein Kursziel von 32 Euro. Praktiker sei in den schnell wachsenden osteuropäischen Märkten gut aufgestellt und verdiene deshalb einen Gewinnaufschlag. Aber hallo, vollkommen richtig, und nur weil in den letzten Wochen schlechtes Wetter war soll Praktiker jetzt 89% weniger Wert sein? Wohlgemerkt: Es handelt sich bei Praktiker um eine Baumarktkette, mit einem einfach zu verstehenden Geschäftsmodell, deren Umsatz vor zwei Jahren schon wie heute um die 4 Milliarden Euro Marke pendelte.

Welchen Sinn macht es also das Kursziel für die Praktiker-Aktie innerhalb von weniger als zwei Jahren um 90% zu ändern. Gar keinen Sinn, liebe Leser, das gesamte System ist Unsinn. Lesen Sie bitte "die Narren des Zufalls" von Taleb und Sie werden verstehen was ich meine. Bankanalysten sind Herdentiere, unfähig auch nur einen Schritt ohne die anderen Tiere zu gehen. Wenn die Herde nach Süden zieht, dann werden die Kursziele gesenkt und wenn die Herde wieder gen Norden marschiert, dann werden die fairen Bewertungen eben wieder angehoben.

Meine Art zu traden

Würde ich mich in die Herde einreihen, könnte ich kein Geld verdienen. Als Börsenspekulant macht man die meisten Gewinn dann, wenn man eine komplett andere Einschätzung bezüglich der Zukunft hat als das Börsenpublikum – und Recht behält. Der große Reiz der Börsenspekulation ist die intellektuelle Herausforderung die Mechanismen der Welt zu verstehen. Der Börsenspekulant muss erkennen wie ein Zahnrad in das andere greift und sich daraus eine eigene Meinung bilden.

Bei Pratiker war es nur eine Frage der Zeit bis die große Erholungsbewegung starten würde. Im Premium-Blog hatte ich die Situation der Aktie ausgiebig analysiert. Ursache für meinen Optimismus war die solide Bilanz. Insgesamt ergab sich nach Abzug der Verbindlichkeiten ein Eigenkapital in Höhe von 970 Millionen Euro. Die jüngste Abschreibung zog ich ab, dazu noch Geschäfts- und Firmenwerte sowie immaterielle Vermögenswerte. Es blieben immer noch 650 Millionen Euro übrig. Dass in den Bilanzpositionen Sachanlagen und Vorräte große Abschreibungen drohen, ist eher unwahrscheinlich. Die ganzen Waren, die im Baumarkt rumliegen, werden ja nicht von heute auf morgen wertlos, nur weil sie weniger schnell verkauft werden. Aktuell wiegt Praktiker an der Börse 280 Millionen Euro. Das bedeutet es sind immer noch mehr als 100% Kurspotenzial bis zu einer Bewertung auf Höhe des Eigenkapitals.

Um die dramatische Unterbewertung der Praktiker-Aktie wissend, musste ich nur noch den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg abwarten. Ich greife selten in fallende Messer. Ich warte auf Pivotal Points oder abgeschlossene Bodenbildungen. Der große Pivotal Point war die letzte Bilanzpressekonferenz. Praktiker-Vorstand Werner kündigt an, in diesem Jahr auch im Falle rückläufiger Umsätze eine ordentliche Ergebnis-Marge erzielen zu können. Der Rotstift wurde bei allen unnötigen Ausgaben angesetzt und auch die Investitionen wurden um 70 bis 80 Millionen Euro zurückgefahren. Überhaupt nicht nachvollziehen kann der Vorstand die negative Berichterstattung über Osteuropa. Spätestens ab 2010 dürfte das Osteuropa-Geschäft wieder deutliche Wachstumsraten verzeichnen.

Man muss doch nur die Fakten betrachten: Praktiker hat noch über 100% Kurspotenzial zum Buchwert und selbst im tiefen Krisenjahr 2009 wird der Baumarktkonzern eine ordentliche Ergebnismarge erzielen. Praktiker ist in den wachstumsstarken osteuropäischen Märkten gut aufgestellt und damit ein idealer Übernahmekandidat für einen amerikanischen Großkonzern wie Home Depot. Spekulationen, dass die Amerikaner an einem Einstieg interessiert seien, stehen schon lange im Raume.

Wenn ich von einer Aktie derart überzeugt bin, dann versuche ich hohe Positionen aufzubauen und die Gewinne laufen zu lassen. Meine Käufe bei Praktiker waren (siehe auch Chartbild)

- Kauf 6000 Praktiker zu 3,56€
- Kauf 4000 Praktiker zu 3,72€

Am Freitag ging die Aktie zu 4,95€ aus dem Handel. Ich denke nicht daran, Gewinne mitzunehmen. Der Trade wird jetzt erst richtig spannend. Ich warte auf den richtigen Zeitpunkt um die Position auf 15.000 bis 20.000 Stück aufzustocken und dann den Bullen marschieren zu lassen. Das meine ich wenn ich davon spreche, einen Bullen zu züchten. Nämlich sukzessive in steigende Kurse hinein, die Position aufzustocken. Für die weitere Durchführung des Trades verweise ich Sie auf den Premium-Blog. Big Moves make Big Money!

praktiker-und-der-pivotal-point

Meine Spekulation in den Automobilaktien besitzt immenses Kurspotenzial

Die Abwrackprämie schlägt ein wie eine Bombe - im positiven Sinne. Letzten Monat wurden in Deutschland 40% mehr Autos gekauft als noch im Jahr zuvor. Der große Erfolg dieses Konjunkturprogramms findet weltweit Nachahmer. Obama will die Abwrackprämie in den USA einführen und heute lese ich in den Nachrichten, dass auch England dem Beispiel Deutschlands folgen wird. Lesen Sie hierzu: Britische Regierung kopiert Abwrackprämie. Die allgemeinen Erwartungen sahen für den Automobilsektor in 2009 bislang dramatische Absatzeinbrüche voraus. Doch jetzt müssen wir radikal umdenken, liebe Leser. Prognosen sind schwer abzugeben, aber durch den massiven Stimulus weltweit durchgeführter Konjunkturprogramme, könnte am Ende im Automobilsektor sogar ein Wachstum stehen. Ich bin fest davon überzeugt: Die gesamte Automobilbranche wird im Gesamtjahr 2009 die extrem düsteren Analystenprognosen vermutlich meilenweit übertreffen.

Auch langfristig sieht die Perspektive nicht so schlecht aus wie sie derzeit dargestellt wird. In drei Jahren werden höchstwahrscheinlich mehr Autos verkauft werden als im Boomjahr 2007. Die Weltwirtschaft wird, angetrieben von China und Indien, weiterhin stetig wachsen. Die Marktanteile in der Automobilbranche werden dann neu verteilt sein. Welcher Automobilhersteller letztlich als Sieger hervorgehen wird, ist schwer zu sagen. Auf einer sehr guten Marktposition scheint sich Volkswagen zu befinden. Der Wolfburger Autobauer ist Marktführer in den schnell wachsenden asiatischen Märkten und besitzt als einziger deutscher Premium-Autobauer eine gute Produktpalette im Bereich der Kleinwagen.

Für die Spekulation im Automobilsektor wähle ich einen anderen Ansatz. Ich konzentriere mich auf die großen Automobilzulieferer. Dann ist es egal, ob Volkswagen, Renault oder Ford das große Rennen macht. Ein Automobilzulieferer mit einer weltweiten Kundenbasis wird auf jeden Fall davon profitieren.

Ein guter Eindruck über das Big Picture der Automobilzulieferer, bietet das Chartbild von Elringklinger. Die Aktie des schwäbischen Zulieferers verweigert sich bereits seit 6 Monaten neue Tiefs. Es macht den Eindruck als sei ein stabiler Boden gefunden. Nun sieht es so aus, dass die Bodenbildungsformation verlassen wird und sich ein neuer Aufwärtstrend etabliert. Charttechnik und fundamentale Story sprechen eine einheitliche Sprache. Und darauf kommt es an.

elringklinger im big picture

Ähnlich chancenreich dürfte die Aktie von Continental sein. Mit 24 Milliarden Euro Jahresumatz kann eine Absatzbelebung an diesem Zuliefergiganten quasi gar nicht vorbeigehen. Der Börsenwert von Continental beträgt mittlerweile nur noch 2,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem KUV von 0,12. Die Lage der Firmengruppe Schaeffer/Continental hat sich voerst entspannt. Schaeffler meldete letzte Woche den Abschluss erfolgreicher Verhandlungen über eine neue Kreditlinie über 1 Milliarde Euro. Derweil läuft die Resrukturierung auf Hochtouren. Schaeffler und Continental legen ihren Einkauf zusammen, um bessere Preise zu erzielen. Mitarbeiter werden entlassen, um die Kostenbasis zu senken. Mein Gefühl sagt mir, dass hier ein großer Turnaround am Laufen ist. Ich beobachte deshalb die Aktie von Continental intensiv. Und was ich sehe gefällt mir. An der oberen Spanne der Trading-Range ist derzeit kein Verkaufsdruck zu spüren. Der Ausbruch mit einer nachhaltigen Bodenbildung dürfte höchstwahrscheinlich gelingen.

continental

Ich habe Ihnen eine kleine Auswahl meiner Trading-Ideen genannt.  Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat und Sie beobachten möchten wie ich meine Ideen in meinem Trading-Depot umsetze, dann lade ich Sie herzlich ein meinen Premium-Blog zu besuchen.

Artikel vom 27. September 2009

Das Zeitalter der Elektromobilität wird einen neuen Investitionsboom auslösen. Neue Allzeithochs im DAX stehen 2010 bevor!

Liebe Leser,

als Gegenentwurf zur neoklassischen oder keyensianischen Vorstellung von Konjunkturzyklen, die eine strikte Trennung von langfristigen Wachstum und kurzfristigen Konjunkturschwankungen dogmatisierte, versucht die in den 1980er Jahren von Prescott und Kydland entwickelte Real Business Cycle Theorie einen einheitlichen Theorierahmen zu bieten. Ihr zufolge sind Konjunkturschwankungen, bildlich gesprochen, das Ergebnis schneller technologischer Veränderungen, die sich über das Investitionsverhalten durch die gesamte Ökonomie fortpflanzen.

Diese Betrachtung von Konjunkturzyklen und wirtschaftlichem Wachstum hilft uns zu verstehen welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Einführung von Elektroautos im kommenden Jahrzehnt haben wird. Bevor ich Ihnen meine Schlussfolgerung schildere, möchte ich Ihr Verständnis für die wirtschaftlichen Wachstumsprozesse durch ein brillantes Zitat von Joseph Schumpeter aus "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" schärfen.

"In der Tat und Wahrheit ist die kapitalistische Wirtschaft nicht stationär und kann es nicht sein. Auch dehnt sie sich nicht bloß in einer stetigen Art und Weise aus. Sie wird unaufhörlich von innen her durch neue Unternehmungen revolutioniert, das heißt durch die Einführung neuer Waren oder Produktionsmethoden oder neuer Handelsmöglichkeiten in die industrielle Struktur, wie sie in irgendeinem Augenblick existiert. Alle vorhandenen Strukturen und alle Geschäftsbedingungen sind stets in einem Prozess der Veränderung... Wirtschaftlicher Fortschritt bedeutet in der kapitalistischen Gesellschaft Aufruhr. Durch die Produktion von neuen Dingen oder durch die billigere Produktion von alten Dingen einzuheimsende Gewinnmöglichkeiten verwirklichen sich ständig und fordern neue Investitionen. Diese neuen Produkte und neue Methoden konkurrenzieren die alten Produkte und alten Methoden nicht zu gleichen Bedingungen, sondern mit einem entscheidenden Vorsprung, der für die letzteren den Tod bedeuten kann. Auf diese Weise geht der "Fortschritt" in der kapitalistischen Gesellschaft vor sich. Um zu vermeiden, dass sie unterboten wird, ist jede Unternehmung letzten Endes gezwungen, dasselbe zu tun, muss ihrerseits investieren und muss, um dies tun zu können, Teile ihrer Profite in den eigenen Betrieb wieder hineinstecken, das heißt: akkumulieren. So akkumulieren auch alle anderen. "

Kein Ökonom vor Schumpeter konnte die schöpferische Kraft des kapitalistischen Wachstumsprozess so scharfsinnig formulieren. Es gibt Bücher und Gedankengänge, die sich nach dem Lesen einer einzigen Seite fast schon wieder verflüchtigt haben. Aber dann gibt es Texte, die mit einer derartigen Brillanz und Genialität geschrieben wurden, dass sie das eigene Denken ein Leben lang prägen. Die Bücher von Schumpeter sind derartige Meisterwerke. Ich lese gerade das 1100 Seiten starke "Konjunkturzyklen". Jedes Kapitel besitzt die Kraft mein eigenes Denken zu ändern, neue Ideen und Auffassung zu entwickeln und mein Verständnis ökonomischer Sachverhalte durch das Ringen mit den Argumenten zu vertiefen.

Die bevorstehende Elektroauto-Revolution wird die Wirtschaft aus zweierlei Gründen prosperieren lassen.

Erstens bedeutet Elektromobilität einen ungemeinen Effizienz- und Produktivitätsgewinn für die westlichen Volkswirtschaften. Unter dem Einsatz weniger Ressourcen und geringerer Kosten werden PKWs und LKWs in Zukunft Personen und Waren transportieren können. Der Import von Rohöl wird drastisch zurückgehen und an dessen Stelle entsteht innerhalb unseres Landes eine komplett neue Wertschöpfungskette der Energiegewinnung und Energiespeicherung.

Zweitens, und dies ist das durchschlagende Argument, das ich bislang noch von keinem Bankhaus, in noch keiner Konjunkturanalyse und noch in keiner Zeitung gelesen habe, werden Elektroautos die gesamte ökonomische Struktur unseres Landes von innen heraus revolutionieren. Dieser Prozess des Wandels, der von der Bevölkerung ängstlich betrachtet und von der Politik unbedacht bekämpft wird, ist in die Quelle eines enorm starken Wachstumszyklus’ wie ihn die Wirtschaft seit Durchdringung der Informationstechnologie ab den 1990er Jahre nicht mehr erlebt hat. Um den Anschluss nicht zu verlieren und nicht Gefahr zu laufen von neuen, innovativen Unternehmungen verdrängt zu werden, müssen die etablierten Konzerne Milliarden von Euro in Forschung und neue Produktionsstrukturen investieren, um eine konkurrenzfähige technologische Basis für Elektroautos zu erlangen. Automobilzulieferer, die ihr Geld mit der Wertschöpfung rund um Verbrennungsmotoren verdienen, werden gezwungen sein, sich komplett neu zu erfinden. Chemiekonzerne liefern sich ein Wettrennen, um das effizienteste Verfahren zur Energiespeicherung. Dieser Prozess der Runderneuerung eines bedeutenden Anteils unserer gesamten industriellen Wertschöpfungskette wird eine Lawine von realwirtschaftlichen Investitionen ins Rollen bringen, die in letzter Konsequenz unserem Land Wachstum und Wohlstand bringen werden.

Die Investitionslawine ist bereits ins Rollen gekommen! Als Konsequenz für Aktienmärkte gibt es in meinen Augen nur eine Schlussfolgerung. 2010 wird der DAX ein neues Allzeithoch markieren. Es gibt aus makroökonomischer Perspektive überhaupt keine nennenswerten Störfeuer. Die Zinsen sind niedrig, die umlaufende Liquidität gewaltig und die Preise sind stabil. Von Inflationsdruck gibt es keine Spur. Man könnte sich – abgesehen von den politischen Entwicklungen - kaum ein besseres Umfeld wünschen. Ich weiß, dass ich hiermit eine andere Meinung als vermutlich 80% der Ökonomen einnehme, die täglich im Fernsehen und in der Zeitung Unsinn von sich geben. Es handelt sich hierbei, um eine Generation von Ökonomen, die sich mit Scheuklappen in einer Welt der mathematischen Modelle bewegen und die eigentlichen wirtschaftlichen Triebkräfte noch nie richtig verstanden haben, was nicht verwunderlich ist, denn das heutige Hochschulsystem lässt keine Zeit, um die großartigen Texte von Samuelson, Hayek oder Schumpeter aufmerksam zu studieren. Stattdessen fordern Systeme aus Differentialgleichungen die gesamte Aufmerksamkeit eines Studenten. Der viel bedeutsamere ökonomische Scharfsinn verkümmert schon in seinem Anfangsstadium.

Fazit: Der Eintritt in das Elektromobilitäts-Zeitalter wird die komplette industrielle Struktur in einen gewaltigen Anpassungsmechanismus zwingen, der eine extreme realwirtschaftliche Investitionslawine auslösen wird. Das Wirtschaftswachstum wird ab 2011 deutlich anziehen und die Aktienmärkte stehen vor einer Haussebewegung wie zu Beginn der 1990er Jahre. Diese Hausse bietet die Chance ungeahnte Vermögenszuwächse zu erzielen. Meine Vorgehensweise hierzu verfolgen Sie bitte im MasterTrader Premium-Blog.

Dow Jones im Big Picture

Der Siegeszug der Informationstechnologie, die sämtliche Sektoren der Wirtschaft durchdrang und für ein deutlichen Produktivitätssprung sorgte, verhalft den Aktienmärkten in den 1990er Jahren zu einem ungeahnten Höhenflug. Ähnliches erwartet uns im Jahrzehnt von 2010 bis 2020! Nach einer verlorenen Dekade werden nun für alle Börsianer, die sich durch zwei Jahrhundertcrahs nicht haben einschüchtern lassen, die Schmerzensgewinne verteilt.

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Das Bild des "Börsenspekulanten" wird im Volksmund meist mit negativen Assoziationen belegt. Dabei ist der Beruf des Spekulanten ein edler und gerechter Beruf. Der Spekulant ist ein Denker. Er beobachtet aus der Perspektive eines Falken die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft und zieht daraus seine Schlussfolgerungen. Niemand verlangt von ihm Rechenschaft. "Das Geld, das man hat, verhilft uns zu Freiheit", sagt Rousseau. Für den Spekulanten ist es die Freiheit zu denken. Morgens beginnt der Tag für ihn auf seiner großzügig angelegten Veranda. Die frühmorgenliche Sonne ist für den Spekulanten der Startschuss  zu seinem spannenden Börsentag. Genüßlich schlürft er den ersten Kaffee und überfliegt die wichtigsten Tageszeitungen. Die Aktienkurse von morgen, sind die Zukunft von heute. Das große Geld verdient der Spekulant mit seiner Vision der zukünftigen Ereignisse!