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Der Börsenspekulant: Ihr Börsennewsletter

Erleben Sie die Börsen aus der Sichtweise eines professionellen Traders

Der TradeCentre Newsletter war 1998 einer der ersten Internet-Börsenbriefe und feierte große Erfolge. In den letzten Jahren haben mich viele Leser gebeten meine Gedanken zum Börsengeschehen in ähnlicher Form wieder zu veröffentlichen. Jetzt endlich erlaubt mir die Zeit wieder einen solchen wöchentlichen Börsen-Newsletter regelmäßig zu schreiben, um Sie an meiner Sichtweise der Dinge teilhaben zu lassen. Ich verknüpfe wirtschaftliche Hintergründe mit praktischen Trading-Ansätzen. So macht die Börse Spass und Sie verstehen die Kräfte, die die Märkte bewegen.

Viele Grüße Ihr Simon Betschinger

Artikel vom 16. Februar 2009

Eine klar formulierte Spekulationsidee für die Elektroauto-Revolution

Liebe Leser,

wow, kann man da nur sagen, zurzeit werden wir mit Nachrichten konfrontiert, dass einem ganz angst und bange werden kann. Die US-Regierung spricht auf einmal von der gigantischen Summe von 2 Billionen Dollar, die notwendig sein sollen, um das Bankensystem zu stabilisieren. Bei der EU-Komission ist die Stimmung auch nicht viel besser. Industriekommissar Günter Verheugen meint sogar: "Völlig neu sind Ausmaß und Geschwindigkeit der Krise." Ganz besonders schlimm hat es Japan erwischt. Im vierten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt um 12,7%. Das sind unglaubliche Zahlen.

Die Politik wird panisch: Sinnlose weltweite Subventionen der Autoindustrie

Unter den Politikern macht sich angesichts der Katastrophenmeldungen so langsam Panik breit und das ist gefährlich. Denn wenn jetzt in der Krise ohne Sinn und Verstand riesige Schuldenberge angehäuft werden, kann das die Wirtschaft in Zukunft ebenfalls stark belasten. Besonders unangenehm fällt das kleine Rumpelstilzchen aus Frankreich, Nicolas Sarkozy, auf. Frankreich pumpt 6,5 Milliarden Euro in seine marode Automobilindustrie, mit der lautstarken Forderung, bei französischen Zulieferern zu bestellen und diese auch direkt zu unterstützen. Deutschland versucht mit der Abwrackprämie ebenfalls der Automobilbranche unter die Arme zu greifen. Aber das alles ist Unsinn, liebe Leser.

Das Problem lässt sich doch ganz einfach formulieren. Es gibt im Automobilsektor riesige Überkapazitäten. Weltweit werden zu viele Autos gebaut. Irgendein Hersteller muss über die Wupper springen, damit es den anderen Konzernen wieder gut gehen kann. Wenn jetzt jedes Land Geld in seine Autoindustrie pumpt, kostet das nur Steuergelder und die notwendige Bereinigung wird verschoben. In einem halben Jahr werden  in Frankreich die nächsten Milliarden fällig. Dann muss Deutschland nachziehen, damit die deutschen Hersteller nicht ins Hintertreffen geraten und so weiter…Es wäre sinnvoller einfach den Wettbewerb entscheiden zu lassen, welche Automobilkonzerne überleben.

Die Runderneuerung in Rezessionen ist die Stärke des kapitalistischen Systems.

Was sich kalt, unsozial und knallhart anhört, ist im Grunde genommen die Stärke unseres Wirtschaftssystems und die Grundlage unseres Wohlstandes. Das kapitalistische System unterliegt einer ständigen Runderneuerung. Alles was nicht funktioniert, verschwindet vom Markt. Fehlentwicklungen werden sofort korrigiert. Ich bin ein großer Anhänger des Schumpeter’schen Konzepts der "kreativen Zerstörung". Es besagt, dass alte, behäbige Unternehmen von neuen, effizienten Firmen verdrängt werden. Das ist keine Ausnahme, sondern ein ständig stattfindender Prozess, der garantiert, dass die Wirtschaft langfristig wächst.

Als in den 1910er Jahren die Automobilindustrie zum Blühen begann, gab es eine Branche, die besonders zu leiden hatte und heftig dagegen intervenierte. Es war die Branche der Pferdekutschenbauer. Die Pferdekutschenindustrie repräsentierte einen großen Industriezweig. Holzfäller schlugen Holz aus den Wäldern und brachten es zu den Schreinereien, die es weiterverarbeiteten und schließlich an die Postkutschenbauer weiter verkauften. Es gab riesige Ranches, auf denen Pferde gezüchtet wurden. So was es verständlich, dass sich eine starke politische Lobby bildete, die darauf drängte, Pferdekutschenbauer vor der bedrohlichen Autoindustrie zu schützen.

Was sich aus heutiger Sicht skurril anhört, war damals Realität. Und genau so wird man in 50 Jahren über die Subventionen der Automobilindustrie urteilen. Wir stehen vor einem gewaltigen Strukturwandel. Die Menschheit steht unmittelbar davor, sich vom Erdöl-Zeitalter zu verabschieden. Die Zukunft gehört den Elektro- und Wasserstoffautos. Warum also verdammt noch mal stellt sich der Staat gegen diesen notwendigen Prozess der Runderneuerung einer gesamten Industrie? Vermutlich weil Politiker den Prozess der Ökonomie noch nie richtig verstanden haben und die Wähler schon gar nicht.

Sind die Energiekonzerne Gewinner der Elektroauto-Revolution?

Die RWE –Strategieabteilung gibt eine klare Marschrichtung vor. Schon im Jahr 2020 dürfte jedes vierte verkaufte Auto ein Elektroauto sein. "Elektromobilität wird sich durchsetzen. Die Zeit ist reif", sagte RWE Strategievorstand Birnbaum auf der Energiemesse E-World. Für die deutschen Versorger könnte das nach Jahren der Stagnation endlich wieder einen Wachstumsschub im deutschen Markt bedeuten. Es bedeutet eine riesige Chance für Deutschland die Ölimporte zu reduzieren und das Geld lieber in die einheimische Industrie zu stecken.

Starker Anstieg des Stromverbrauchs zu erwarten!

Wie stark wird der Stromverbrauch ansteigen, wenn 2020 etwa 2-4 Millionen Elektroautos die Straßen Deutschlands bevölkern? RWE rechnet intern mit 100 Milliarden zusätzlichen Kilowattstunden jährlich. Das entspricht in etwa 20% des heutigen Stromverbrauchs in ganz Deutschland.

Die Aktien von E.ON und RWE werden zu den großen Gewinnern gehören.

Die Aktien der Versorger sind normalerweise eher langweilig, doch durch den Finanzkrisen-Crash könnte sich die Situation schon bald ändern. Der Aktienkurs der E.ON Aktie hat sich mittlerweile mehr als halbiert. Ausländische Investoren, die Cashbestände aufbauen müssen, kommen an dem immer noch fast 50 Milliarden Euro schweren DAX-Wert nicht vorbei. So ist es zu erklären warum die Aktienkurse der Versorger immer weiter in die Tiefe gerissen werden, obwohl das Energiegeschäft eigentlich als recht krisensicher und konjunkturneutral gilt. Auf Basis der aktuellen Analystenschätzungen wird E.ON mit einer KGV09e von 7 und einer Dividendenrendite von 7,7% bewertet. Bei RWE sind die Bewertungsrelationen ähnlich. Das KGV09e beträgt 8 und die Dividendenrendite 7%.

Gehebelte Zertifikate-Spekulation bietet sich nach der Bodenbildung an.

Der Crash sorgt also dafür, dass solide Value-Aktien extrem günstig zu haben sind. Was passieren wird, wenn diese günstigen Bewertungen auf einmal mit Wachstumsfantasie konfrontiert werden, ist einfach auszumalen. Es besteht die realistische Chance, dass die Versorger im kommenden Aufschwung ihre Hochs aus dem Jahr 2008 schnell wieder erreichen. Das würde ein Kurspotenzial von über 100% bedeuten. Mit einem Hebel4-Zertifikat könnte man in dieser Rallybewegung einen Kursgewinn von 400% erzielen. Mit einem aggressiv gewählten Optionsschein sogar 500% bis 1000%.

Das klingt nach einem ausgezeichneten Szenario für eine Big-Money-Spekulation. So nenne ich Spekulationen, von denen ich aus fundamentaler Überzeugung deutliche Kursgewinne erwarte. Es jetzt darum einen sinnvollen Einstieg in diese Spekulation zu finden. Dafür müssen wir die technische Situation beobachten. In das fallende Messer dieser Aktien zu greifen verbietet sich von selbst. Es gibt für gewöhnlich nur zwei Möglichkeiten sinnvoll den Einstieg nach starken Kursverlusten zu finden.

1. Bodenbildung abwarten. Ich definiere eine Bodenbildung als Sequenz dreier steigender Tiefpunkte, verbunden mit einer relativen Stärke gegenüber dem DAX.

2. Nach einem Kapitulations-Opening-Gap zugreifen. Diese Möglichkeit bestünde wenn der DAX erneut in eine starke Crashphase mit anschließender Panik kommt. Schnelle Kursverluste Richtung -10% zu Handelsbeginn wären dann ein guter Einstiegszeitpunkt.

Fazit: Ich habe ein Spekulationsszenario. Jetzt geht es darum dieses fundamentale Szenario richtig umzusetzen. Dafür bediene ich mich einem technisch orientieren Einstieg. Im MasterTrader Premium-Blog zum "Realen 100.000€ Trading-Depot" setze ich meine Trading-Ideen mit realem Geld um. Sie können beobachten wann ich kaufe und verkaufe.

Artikel vom 27. September 2009

Das Zeitalter der Elektromobilität wird einen neuen Investitionsboom auslösen. Neue Allzeithochs im DAX stehen 2010 bevor!

Liebe Leser,

als Gegenentwurf zur neoklassischen oder keyensianischen Vorstellung von Konjunkturzyklen, die eine strikte Trennung von langfristigen Wachstum und kurzfristigen Konjunkturschwankungen dogmatisierte, versucht die in den 1980er Jahren von Prescott und Kydland entwickelte Real Business Cycle Theorie einen einheitlichen Theorierahmen zu bieten. Ihr zufolge sind Konjunkturschwankungen, bildlich gesprochen, das Ergebnis schneller technologischer Veränderungen, die sich über das Investitionsverhalten durch die gesamte Ökonomie fortpflanzen.

Diese Betrachtung von Konjunkturzyklen und wirtschaftlichem Wachstum hilft uns zu verstehen welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Einführung von Elektroautos im kommenden Jahrzehnt haben wird. Bevor ich Ihnen meine Schlussfolgerung schildere, möchte ich Ihr Verständnis für die wirtschaftlichen Wachstumsprozesse durch ein brillantes Zitat von Joseph Schumpeter aus "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" schärfen.

"In der Tat und Wahrheit ist die kapitalistische Wirtschaft nicht stationär und kann es nicht sein. Auch dehnt sie sich nicht bloß in einer stetigen Art und Weise aus. Sie wird unaufhörlich von innen her durch neue Unternehmungen revolutioniert, das heißt durch die Einführung neuer Waren oder Produktionsmethoden oder neuer Handelsmöglichkeiten in die industrielle Struktur, wie sie in irgendeinem Augenblick existiert. Alle vorhandenen Strukturen und alle Geschäftsbedingungen sind stets in einem Prozess der Veränderung... Wirtschaftlicher Fortschritt bedeutet in der kapitalistischen Gesellschaft Aufruhr. Durch die Produktion von neuen Dingen oder durch die billigere Produktion von alten Dingen einzuheimsende Gewinnmöglichkeiten verwirklichen sich ständig und fordern neue Investitionen. Diese neuen Produkte und neue Methoden konkurrenzieren die alten Produkte und alten Methoden nicht zu gleichen Bedingungen, sondern mit einem entscheidenden Vorsprung, der für die letzteren den Tod bedeuten kann. Auf diese Weise geht der "Fortschritt" in der kapitalistischen Gesellschaft vor sich. Um zu vermeiden, dass sie unterboten wird, ist jede Unternehmung letzten Endes gezwungen, dasselbe zu tun, muss ihrerseits investieren und muss, um dies tun zu können, Teile ihrer Profite in den eigenen Betrieb wieder hineinstecken, das heißt: akkumulieren. So akkumulieren auch alle anderen. "

Kein Ökonom vor Schumpeter konnte die schöpferische Kraft des kapitalistischen Wachstumsprozess so scharfsinnig formulieren. Es gibt Bücher und Gedankengänge, die sich nach dem Lesen einer einzigen Seite fast schon wieder verflüchtigt haben. Aber dann gibt es Texte, die mit einer derartigen Brillanz und Genialität geschrieben wurden, dass sie das eigene Denken ein Leben lang prägen. Die Bücher von Schumpeter sind derartige Meisterwerke. Ich lese gerade das 1100 Seiten starke "Konjunkturzyklen". Jedes Kapitel besitzt die Kraft mein eigenes Denken zu ändern, neue Ideen und Auffassung zu entwickeln und mein Verständnis ökonomischer Sachverhalte durch das Ringen mit den Argumenten zu vertiefen.

Die bevorstehende Elektroauto-Revolution wird die Wirtschaft aus zweierlei Gründen prosperieren lassen.

Erstens bedeutet Elektromobilität einen ungemeinen Effizienz- und Produktivitätsgewinn für die westlichen Volkswirtschaften. Unter dem Einsatz weniger Ressourcen und geringerer Kosten werden PKWs und LKWs in Zukunft Personen und Waren transportieren können. Der Import von Rohöl wird drastisch zurückgehen und an dessen Stelle entsteht innerhalb unseres Landes eine komplett neue Wertschöpfungskette der Energiegewinnung und Energiespeicherung.

Zweitens, und dies ist das durchschlagende Argument, das ich bislang noch von keinem Bankhaus, in noch keiner Konjunkturanalyse und noch in keiner Zeitung gelesen habe, werden Elektroautos die gesamte ökonomische Struktur unseres Landes von innen heraus revolutionieren. Dieser Prozess des Wandels, der von der Bevölkerung ängstlich betrachtet und von der Politik unbedacht bekämpft wird, ist in die Quelle eines enorm starken Wachstumszyklus’ wie ihn die Wirtschaft seit Durchdringung der Informationstechnologie ab den 1990er Jahre nicht mehr erlebt hat. Um den Anschluss nicht zu verlieren und nicht Gefahr zu laufen von neuen, innovativen Unternehmungen verdrängt zu werden, müssen die etablierten Konzerne Milliarden von Euro in Forschung und neue Produktionsstrukturen investieren, um eine konkurrenzfähige technologische Basis für Elektroautos zu erlangen. Automobilzulieferer, die ihr Geld mit der Wertschöpfung rund um Verbrennungsmotoren verdienen, werden gezwungen sein, sich komplett neu zu erfinden. Chemiekonzerne liefern sich ein Wettrennen, um das effizienteste Verfahren zur Energiespeicherung. Dieser Prozess der Runderneuerung eines bedeutenden Anteils unserer gesamten industriellen Wertschöpfungskette wird eine Lawine von realwirtschaftlichen Investitionen ins Rollen bringen, die in letzter Konsequenz unserem Land Wachstum und Wohlstand bringen werden.

Die Investitionslawine ist bereits ins Rollen gekommen! Als Konsequenz für Aktienmärkte gibt es in meinen Augen nur eine Schlussfolgerung. 2010 wird der DAX ein neues Allzeithoch markieren. Es gibt aus makroökonomischer Perspektive überhaupt keine nennenswerten Störfeuer. Die Zinsen sind niedrig, die umlaufende Liquidität gewaltig und die Preise sind stabil. Von Inflationsdruck gibt es keine Spur. Man könnte sich – abgesehen von den politischen Entwicklungen - kaum ein besseres Umfeld wünschen. Ich weiß, dass ich hiermit eine andere Meinung als vermutlich 80% der Ökonomen einnehme, die täglich im Fernsehen und in der Zeitung Unsinn von sich geben. Es handelt sich hierbei, um eine Generation von Ökonomen, die sich mit Scheuklappen in einer Welt der mathematischen Modelle bewegen und die eigentlichen wirtschaftlichen Triebkräfte noch nie richtig verstanden haben, was nicht verwunderlich ist, denn das heutige Hochschulsystem lässt keine Zeit, um die großartigen Texte von Samuelson, Hayek oder Schumpeter aufmerksam zu studieren. Stattdessen fordern Systeme aus Differentialgleichungen die gesamte Aufmerksamkeit eines Studenten. Der viel bedeutsamere ökonomische Scharfsinn verkümmert schon in seinem Anfangsstadium.

Fazit: Der Eintritt in das Elektromobilitäts-Zeitalter wird die komplette industrielle Struktur in einen gewaltigen Anpassungsmechanismus zwingen, der eine extreme realwirtschaftliche Investitionslawine auslösen wird. Das Wirtschaftswachstum wird ab 2011 deutlich anziehen und die Aktienmärkte stehen vor einer Haussebewegung wie zu Beginn der 1990er Jahre. Diese Hausse bietet die Chance ungeahnte Vermögenszuwächse zu erzielen. Meine Vorgehensweise hierzu verfolgen Sie bitte im MasterTrader Premium-Blog.

Dow Jones im Big Picture

Der Siegeszug der Informationstechnologie, die sämtliche Sektoren der Wirtschaft durchdrang und für ein deutlichen Produktivitätssprung sorgte, verhalft den Aktienmärkten in den 1990er Jahren zu einem ungeahnten Höhenflug. Ähnliches erwartet uns im Jahrzehnt von 2010 bis 2020! Nach einer verlorenen Dekade werden nun für alle Börsianer, die sich durch zwei Jahrhundertcrahs nicht haben einschüchtern lassen, die Schmerzensgewinne verteilt.

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Das Bild des "Börsenspekulanten" wird im Volksmund meist mit negativen Assoziationen belegt. Dabei ist der Beruf des Spekulanten ein edler und gerechter Beruf. Der Spekulant ist ein Denker. Er beobachtet aus der Perspektive eines Falken die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft und zieht daraus seine Schlussfolgerungen. Niemand verlangt von ihm Rechenschaft. "Das Geld, das man hat, verhilft uns zu Freiheit", sagt Rousseau. Für den Spekulanten ist es die Freiheit zu denken. Morgens beginnt der Tag für ihn auf seiner großzügig angelegten Veranda. Die frühmorgenliche Sonne ist für den Spekulanten der Startschuss  zu seinem spannenden Börsentag. Genüßlich schlürft er den ersten Kaffee und überfliegt die wichtigsten Tageszeitungen. Die Aktienkurse von morgen, sind die Zukunft von heute. Das große Geld verdient der Spekulant mit seiner Vision der zukünftigen Ereignisse!