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Der Börsenspekulant: Ihr Börsennewsletter

Erleben Sie die Börsen aus der Sichtweise eines professionellen Traders

Der TradeCentre Newsletter war 1998 einer der ersten Internet-Börsenbriefe und feierte große Erfolge. In den letzten Jahren haben mich viele Leser gebeten meine Gedanken zum Börsengeschehen in ähnlicher Form wieder zu veröffentlichen. Jetzt endlich erlaubt mir die Zeit wieder einen solchen wöchentlichen Börsen-Newsletter regelmäßig zu schreiben, um Sie an meiner Sichtweise der Dinge teilhaben zu lassen. Ich verknüpfe wirtschaftliche Hintergründe mit praktischen Trading-Ansätzen. So macht die Börse Spass und Sie verstehen die Kräfte, die die Märkte bewegen.

Viele Grüße Ihr Simon Betschinger

Artikel vom 05. September 2009

Ein Pamphlet, das auch erklärt, warum der DAX auf 8000 Punkte steigen wird!

Optimismus in Asien – Untergangsstimmung in Europa

Es ist eine verrückte Zeit. Die Aktienmärkte steigen wie entfesselt und kaum jemand in der westlichen Welt will es wahrhaben. Die neue Ära der Weltwirtschaft hat längst begonnen. Während die Menschen in Europa und den USA in einer gefühlten Weltwirtschaftskrise verharren, feiern die Asiaten längst ihren eigenen Aufschwung. Die 300 Millionen Chinesen, die in den letzten 10 Jahren den Sprung in die Mittelschicht geschafft haben und sich mittlerweile Autos, Fernseher und Handys leisten können, sind vom Optimismus gepackt. Harte Arbeit lohnt sich, denn sie verbessert die eigene Lebenssituation.

Im semisozialistischen Deutschland herrscht in der Bevölkerung hingegen eine tiefe Depression. "Schaffen, schaffen, Häusle" bauen, war bei uns in Schwaben eine beliebte Redensart. Mittlerweile heißt es: "Schaffen, schaffen, Geld reicht trotzdem nicht für ein Haus". Der Staat hat sich zum erbarmungslosen Steuertyrannen aufgeschwungen, der die arbeitende Bevölkerung um 53,1% ihres Einkommens beraubt. Wenn sich Arbeit und Arbeitsanstrengung nicht mehr rentieren, resignieren die Menschen. Diese Stimmung hat sich in Deutschland schon längst in jedem entlegenen Winkel breit gemacht und deshalb reagieren die Börsianer auch so erstaunt über die steigenden Aktienmärkte. Es scheint nicht zu passen mit den persönlichen Eindrücken.

Der Schlüssel für die steigenden Notierungen ist im Export zu suchen. Die deutsche Binnenkonjunktur wird solange brachliegen bis der Staat die Bevölkerung endlich wieder von den Steuerfesseln befreit. Eine Senkung der Steuerquote auf 40% würde für einen gewaltigen wirtschaftlichen Boom sorgen. Ein gut ausgebildeter Arbeiter, Anfang 40, verdient zwischen 40.000 und 50.000 Euro Brutto. Eine Reduktion der Steuerquote um 10% würde monatliche Netto-Mehreinnahmen von etwa 400€ bedeuten. Mit Hilfe dieses Geldes könnten Autos finanziert werden oder der Kauf einer Immobilien in Angriff genommen werden. Die Konjunktur würde Flügel bekommen.

DAX-Kursziel 8000 Punkte in 2010

Als ich vor drei Monaten ein DAX-Kursziel von 6000 Punkten ausgab, erschien diese Marke noch unrealistisch weit entfernt. Mittlerweile notiert der deutsche Leitindex bei 5400 Punkten und auf einmal erscheint die 6000er Marke greifbar Nahe. Ich glaube sogar, dass wir schon 2010 im DAX wieder die 8000 Punkte angreifen werden. Das Kalkül dahinter ist einfach, aber durchschlagend.

Der DAX besteht aus internationalen Großkonzernen, die direkt vom weltweiten Konjunkturaufschwung profitieren. 2010 wird das Welt-Bruttoinlandsprodukt den Rekordwert von 2007 übersteigen. Zusätzlich sind die Märkte mit Liquidität überflutetet. Die amerikanische FED etwa hat ihre Geldbasis innerhalb eines Jahres verfünffacht. Eine Inflation in der Realwirtschaft ist bislang nur schwer vorstellbar, weil Überkapazitäten und Konkurrenzdruck die Preise niedrig halten. Betrachten Sie zum Beispiel die neuen Rabattschlachten in der Autoindustrie. Diese enorme Liquidität wird in alle inflationsneutralen Assetklassen drängen und damit auch in die Aktienmärkte.

Die ungeschickten Reparaturmaßnahmen am staatlichen Ordnungsrahmen

Querdenker sind in politischen Parteien nicht gerne gesehen. Paul Kirchhof, ein hochintelligenter Mann, kann ein Lied davon singen. Die höchsten Aufstiegschancen haben JA-Sager und Schleimer, die sich im Posten-Verteilungs-Apparat am besten einfügen. So ist es wenig verwunderlich, dass die Problemanalyse in den politischen Führungsgremien an mangelndem Scharfsinn scheitert.

Beim G-20 Sondergipfel wurde nun glücklicherweise erkannt, dass kurzfristige Anreizsysteme für Bonuszahlungen einen maßgeblichen Anteil an der Finanzkrise hatten. In fast sämtlichen Finanzinstitutionen wurden Führungskräfte mit den Renditechancen eines Unternehmers, aber dem Risikoprofil eines Angestellten ausgestattet. Wer alles gewinnen kann, ohne Gefahr zu laufen, etwas zu verlieren, wird sich ins Risiko stürzen.

Der nächste Schritt wäre, die Frage nach dem warum zu stellen, aber an diesem zweiten Denkschritt scheitert die Politik – wie eigentlich nicht anders zu erwarten. Ich werde das Problem formulieren, in der Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann ein Politiker zu Gesicht bekommt: Unternehmenseigentümer haben in Aktiengesellschaften keine Kontrolle mehr über ihre Führungskräfte. Das ist die Quelle des ganzen Dilemmas.

Kein Eigentümer, der den Vorstandsvertrag persönlich unterschreibt, billigt ein Bonussystem, das ohne Risiko unbegrenzten Ertrag ermöglicht. Das Kernproblem ist, dass das bisherige System mit Vorstand und Aufsichtsrat vollkommen versagt hat. Der Aufsichtsrat ist in vielen Fällen kein Kontrollorgan, sondern ein dem Vorstand freundlich gesinntes Abnickorgan. Eine Tatsache die nicht verwunderlich ist. In der Frankfurter City werden häufig Vorstände und Aufsichtsräte beim gepflegten, gemeinsamen Dinner gesehen. Davon weiß wohl jeder Finanzjournalist Anekdoten zu erzählen.

Weltuntergangspropheten: Menschen mit mangelnder Bildung

Den Weltuntergangspredigern wurde in den letzten Monaten das Maul gestopft. Ich muss das so drastisch formulieren, weil sich bei diesem Thema in meinem Bauch eine kleine Portion Wut angesammelt hat. Aus irgendeinem Grund, den ich noch nicht so ganz verstehe, haben Untergangspropheten immer ähnliche Eigenschaften. Meistens trifft mangelnde Bildung auf gnadenlose Selbstüberschätzung, gepaart mit einer gehörigen Portion intellektueller Armut. Dann tragen diese Personen ihre Untergangsthesen vor und rufen die anderen Menschen zum Nachdenken auf, mit der Bemerkung, etwas erkannt zu haben, was dem Rest der Menschheit bislang vermeintlich verborgen blieb.

Liebe Untergangspropheten, seitdem die industrielle Revolution im frühen 18. Jahrhundert in England ihren Ursprung fand, wächst der weltweite Wohlstand Jahrzehnt für Jahrzehnt kontinuierlich an. Gegenüber der ersten Weltwirtschaftskrise im Jahr 1857 erleben wird gerade eine Kuschelrezession. Nach Erfindung der Lokomotive wurde England innerhalb von nur 50 Jahren mit Eisenbahnschienen überzogen. Mit der Eisenbahn war es erstmals möglich in kürzester Zeit jede Ortschaft in England zu erreichen.

Diese Verkehrsrevolution entfachte an der Börse eine riesige Spekulationsblase. Investoren steckten ihr Geld in Gesellschaften rund um den Eisenbahnbau. Das Schienennetz wuchs von Null auf über 30.000 Streckenkilometer heran. Jede größere englische Ortschaft war per Zug erreichbar. Und dann plötzlich waren alle Strecken erschlossen. Dem gegenüber stand eine gewaltige aufgeblasene Eisenbahnindustrie. Kohlewerken, Stahlwerken und anderen Manufakturen brachen die Aufträge weg als keine neuen Schienen mehr verlegt werden mussten. Hunderttausende von Arbeitern standen quasi über Nacht auf der Straße.

Konjunkturzyklen gehören zum Kapitalismus dazu. Sie sind unvermeidbar. Anders als zu Beginn früherer Weltwirtschaftskrisen in den Jahren 1857 oder 1930 stehen den ökonomischen Institutionen viel effektivere Mechanismen zur Verfügung, um Wirtschaftseinbrüche zu bekämpfen. In den 1930er Jahren gab es in den USA eine goldgedeckte Währung. Das hatte zur Folge, dass die amerikanische Notenbank den Bankenzusammenbrüchen hilflos zusehen musste. Es war nicht möglich neues Geld zu schöpfen, um den Kreditinstituten dringend benötigte Liquidität zur Verfügung zu stellen. Das Ergebnis war in den USA eine Arbeitslosenquote von bis zu 40% in der Spitze. In Deutschland trieb die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre die Menschen in die Fänge der NSDAP.

Fazit: Die Welt heute ist viel besser als sie es früher war. Das einzige war Ihren Wohlstand zerstören kann, liebe Leser, ist der weitere Anstieg der Steuerquote. Erteilen Sie den Parteien, die Deutschland zu einem semisozialistischen Staat gemacht haben, an der Wahlurne einen Denkzettel.

Artikel vom 27. September 2009

Das Zeitalter der Elektromobilität wird einen neuen Investitionsboom auslösen. Neue Allzeithochs im DAX stehen 2010 bevor!

Liebe Leser,

als Gegenentwurf zur neoklassischen oder keyensianischen Vorstellung von Konjunkturzyklen, die eine strikte Trennung von langfristigen Wachstum und kurzfristigen Konjunkturschwankungen dogmatisierte, versucht die in den 1980er Jahren von Prescott und Kydland entwickelte Real Business Cycle Theorie einen einheitlichen Theorierahmen zu bieten. Ihr zufolge sind Konjunkturschwankungen, bildlich gesprochen, das Ergebnis schneller technologischer Veränderungen, die sich über das Investitionsverhalten durch die gesamte Ökonomie fortpflanzen.

Diese Betrachtung von Konjunkturzyklen und wirtschaftlichem Wachstum hilft uns zu verstehen welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Einführung von Elektroautos im kommenden Jahrzehnt haben wird. Bevor ich Ihnen meine Schlussfolgerung schildere, möchte ich Ihr Verständnis für die wirtschaftlichen Wachstumsprozesse durch ein brillantes Zitat von Joseph Schumpeter aus "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" schärfen.

"In der Tat und Wahrheit ist die kapitalistische Wirtschaft nicht stationär und kann es nicht sein. Auch dehnt sie sich nicht bloß in einer stetigen Art und Weise aus. Sie wird unaufhörlich von innen her durch neue Unternehmungen revolutioniert, das heißt durch die Einführung neuer Waren oder Produktionsmethoden oder neuer Handelsmöglichkeiten in die industrielle Struktur, wie sie in irgendeinem Augenblick existiert. Alle vorhandenen Strukturen und alle Geschäftsbedingungen sind stets in einem Prozess der Veränderung... Wirtschaftlicher Fortschritt bedeutet in der kapitalistischen Gesellschaft Aufruhr. Durch die Produktion von neuen Dingen oder durch die billigere Produktion von alten Dingen einzuheimsende Gewinnmöglichkeiten verwirklichen sich ständig und fordern neue Investitionen. Diese neuen Produkte und neue Methoden konkurrenzieren die alten Produkte und alten Methoden nicht zu gleichen Bedingungen, sondern mit einem entscheidenden Vorsprung, der für die letzteren den Tod bedeuten kann. Auf diese Weise geht der "Fortschritt" in der kapitalistischen Gesellschaft vor sich. Um zu vermeiden, dass sie unterboten wird, ist jede Unternehmung letzten Endes gezwungen, dasselbe zu tun, muss ihrerseits investieren und muss, um dies tun zu können, Teile ihrer Profite in den eigenen Betrieb wieder hineinstecken, das heißt: akkumulieren. So akkumulieren auch alle anderen. "

Kein Ökonom vor Schumpeter konnte die schöpferische Kraft des kapitalistischen Wachstumsprozess so scharfsinnig formulieren. Es gibt Bücher und Gedankengänge, die sich nach dem Lesen einer einzigen Seite fast schon wieder verflüchtigt haben. Aber dann gibt es Texte, die mit einer derartigen Brillanz und Genialität geschrieben wurden, dass sie das eigene Denken ein Leben lang prägen. Die Bücher von Schumpeter sind derartige Meisterwerke. Ich lese gerade das 1100 Seiten starke "Konjunkturzyklen". Jedes Kapitel besitzt die Kraft mein eigenes Denken zu ändern, neue Ideen und Auffassung zu entwickeln und mein Verständnis ökonomischer Sachverhalte durch das Ringen mit den Argumenten zu vertiefen.

Die bevorstehende Elektroauto-Revolution wird die Wirtschaft aus zweierlei Gründen prosperieren lassen.

Erstens bedeutet Elektromobilität einen ungemeinen Effizienz- und Produktivitätsgewinn für die westlichen Volkswirtschaften. Unter dem Einsatz weniger Ressourcen und geringerer Kosten werden PKWs und LKWs in Zukunft Personen und Waren transportieren können. Der Import von Rohöl wird drastisch zurückgehen und an dessen Stelle entsteht innerhalb unseres Landes eine komplett neue Wertschöpfungskette der Energiegewinnung und Energiespeicherung.

Zweitens, und dies ist das durchschlagende Argument, das ich bislang noch von keinem Bankhaus, in noch keiner Konjunkturanalyse und noch in keiner Zeitung gelesen habe, werden Elektroautos die gesamte ökonomische Struktur unseres Landes von innen heraus revolutionieren. Dieser Prozess des Wandels, der von der Bevölkerung ängstlich betrachtet und von der Politik unbedacht bekämpft wird, ist in die Quelle eines enorm starken Wachstumszyklus’ wie ihn die Wirtschaft seit Durchdringung der Informationstechnologie ab den 1990er Jahre nicht mehr erlebt hat. Um den Anschluss nicht zu verlieren und nicht Gefahr zu laufen von neuen, innovativen Unternehmungen verdrängt zu werden, müssen die etablierten Konzerne Milliarden von Euro in Forschung und neue Produktionsstrukturen investieren, um eine konkurrenzfähige technologische Basis für Elektroautos zu erlangen. Automobilzulieferer, die ihr Geld mit der Wertschöpfung rund um Verbrennungsmotoren verdienen, werden gezwungen sein, sich komplett neu zu erfinden. Chemiekonzerne liefern sich ein Wettrennen, um das effizienteste Verfahren zur Energiespeicherung. Dieser Prozess der Runderneuerung eines bedeutenden Anteils unserer gesamten industriellen Wertschöpfungskette wird eine Lawine von realwirtschaftlichen Investitionen ins Rollen bringen, die in letzter Konsequenz unserem Land Wachstum und Wohlstand bringen werden.

Die Investitionslawine ist bereits ins Rollen gekommen! Als Konsequenz für Aktienmärkte gibt es in meinen Augen nur eine Schlussfolgerung. 2010 wird der DAX ein neues Allzeithoch markieren. Es gibt aus makroökonomischer Perspektive überhaupt keine nennenswerten Störfeuer. Die Zinsen sind niedrig, die umlaufende Liquidität gewaltig und die Preise sind stabil. Von Inflationsdruck gibt es keine Spur. Man könnte sich – abgesehen von den politischen Entwicklungen - kaum ein besseres Umfeld wünschen. Ich weiß, dass ich hiermit eine andere Meinung als vermutlich 80% der Ökonomen einnehme, die täglich im Fernsehen und in der Zeitung Unsinn von sich geben. Es handelt sich hierbei, um eine Generation von Ökonomen, die sich mit Scheuklappen in einer Welt der mathematischen Modelle bewegen und die eigentlichen wirtschaftlichen Triebkräfte noch nie richtig verstanden haben, was nicht verwunderlich ist, denn das heutige Hochschulsystem lässt keine Zeit, um die großartigen Texte von Samuelson, Hayek oder Schumpeter aufmerksam zu studieren. Stattdessen fordern Systeme aus Differentialgleichungen die gesamte Aufmerksamkeit eines Studenten. Der viel bedeutsamere ökonomische Scharfsinn verkümmert schon in seinem Anfangsstadium.

Fazit: Der Eintritt in das Elektromobilitäts-Zeitalter wird die komplette industrielle Struktur in einen gewaltigen Anpassungsmechanismus zwingen, der eine extreme realwirtschaftliche Investitionslawine auslösen wird. Das Wirtschaftswachstum wird ab 2011 deutlich anziehen und die Aktienmärkte stehen vor einer Haussebewegung wie zu Beginn der 1990er Jahre. Diese Hausse bietet die Chance ungeahnte Vermögenszuwächse zu erzielen. Meine Vorgehensweise hierzu verfolgen Sie bitte im MasterTrader Premium-Blog.

Dow Jones im Big Picture

Der Siegeszug der Informationstechnologie, die sämtliche Sektoren der Wirtschaft durchdrang und für ein deutlichen Produktivitätssprung sorgte, verhalft den Aktienmärkten in den 1990er Jahren zu einem ungeahnten Höhenflug. Ähnliches erwartet uns im Jahrzehnt von 2010 bis 2020! Nach einer verlorenen Dekade werden nun für alle Börsianer, die sich durch zwei Jahrhundertcrahs nicht haben einschüchtern lassen, die Schmerzensgewinne verteilt.

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Das Bild des "Börsenspekulanten" wird im Volksmund meist mit negativen Assoziationen belegt. Dabei ist der Beruf des Spekulanten ein edler und gerechter Beruf. Der Spekulant ist ein Denker. Er beobachtet aus der Perspektive eines Falken die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft und zieht daraus seine Schlussfolgerungen. Niemand verlangt von ihm Rechenschaft. "Das Geld, das man hat, verhilft uns zu Freiheit", sagt Rousseau. Für den Spekulanten ist es die Freiheit zu denken. Morgens beginnt der Tag für ihn auf seiner großzügig angelegten Veranda. Die frühmorgenliche Sonne ist für den Spekulanten der Startschuss  zu seinem spannenden Börsentag. Genüßlich schlürft er den ersten Kaffee und überfliegt die wichtigsten Tageszeitungen. Die Aktienkurse von morgen, sind die Zukunft von heute. Das große Geld verdient der Spekulant mit seiner Vision der zukünftigen Ereignisse!